Außergewöhnliche Verschleißfestigkeit und Langlebigkeit
Der überlegene Verschleißwiderstand von Werkstoffen für mechanische Dichtungen stellt einen grundlegenden Vorteil dar, der sich direkt auf die Betriebseffizienz, Wartungskosten und Anlagenzuverlässigkeit auswirkt. Diese Werkstoffe basieren auf fortschrittlichen tribologischen Konstruktionsprinzipien, um Reibung zu minimieren und abrasiven Verschleiß, adhäsiven Verschleiß sowie Oberflächenermüdung zu widerstehen, die Dichtsysteme häufig beeinträchtigen. Der Verschleißwiderstand resultiert aus optimierter Oberflächenhärte, niedrigen Reibungskoeffizienten und selbstschmierenden Eigenschaften, die den Materialabtrag während des Betriebs reduzieren. Diese Langlebigkeit führt zu Einsatzzeiten, die in Jahren statt in Monaten gemessen werden, wodurch die Austauschhäufigkeit und damit verbundene Wartungskosten erheblich sinken. Der Widerstand gegen abrasiven Verschleiß ermöglicht es den Werkstoffen für mechanische Dichtungen, Fluide mit suspendierten Partikeln, Ablagerungen und Verunreinigungen zu verarbeiten, die herkömmliche Dichtungen rasch abnutzen würden. Die Werkstoffe behalten auch bei Kontakt mit Sand, Metallpartikeln und kristallinen Ablagerungen, wie sie in industriellen Prozessen üblich sind, eine glatte Oberfläche bei. Im Bergbau profitiert man von Dichtungswerkstoffen, die dem Verschleiß durch Schlämme mit harten Mineralien und abrasiven Partikeln standhalten. In der Wasseraufbereitung kommen diese Materialien dort zum Einsatz, wo feste Bestandteile und Filtermedien herkömmliche Dichtungen abnutzen. Die selbstschmierenden Eigenschaften der Dichtungswerkstoffe verringern die Reibung zwischen den gegeneinander gleitenden Flächen und reduzieren so Wärmeentwicklung und Verschleißraten. Dieser Aspekt ist besonders wertvoll in Anwendungen mit schlechten Schmierbedingungen oder dort, wo externe Schmiermittel nicht zulässig sind. In der Lebensmittelverarbeitung setzt man auf Trockenlaufeigenschaften, wenn Dichtungen während der Reinigung oder beim Produktwechsel Luft ausgesetzt sind. In der chemischen Verarbeitung profitiert man von Werkstoffen, die auch bei der Handhabung von Lösungsmitteln, die herkömmliche Schmierstoffe wegspülen würden, eine geringe Reibung beibehalten. Die Optimierung der Oberflächenhärte sorgt für Widerstandsfähigkeit gegen Kratzer und Einschnitte, ohne dabei die für eine effektive Abdichtung erforderliche Formanpassungsfähigkeit einzuschränken. Die Werkstoffe widerstehen Verformungen unter hohen Kontaktdrücken und gewährleisten über ihre gesamte Nutzungsdauer hinweg einen gleichmäßigen Flächenkontakt. Der Ermüdungswiderstand verhindert das Entstehen und Fortschreiten von Rissen, die in zyklisch belasteten Anwendungen zu einem katastrophalen Dichtungsversagen führen können. Pumpenanwendungen mit wechselnden Drücken und Durchflussmengen profitieren von Werkstoffen, die Spannungskonzentrationen und Oberflächenrissen widerstehen. Die molekulare Struktur der Werkstoffe für mechanische Dichtungen verleiht ihnen eine inhärente Zähigkeit, die Stoßbelastungen absorbiert, ohne zu brechen. Diese Zähigkeit ermöglicht es ihnen, Betriebsstörungen, Aufpralle von Fremdkörpern und Montagespannungen zu überstehen, die spröde Materialien beschädigen würden.