Null-Emissions-Betrieb für hervorragenden Umweltschutz
Hochdruck-Trockengasdichtungen zeichnen sich durch ihre emissionsfreie Betriebsfähigkeit aus und erfüllen damit immer strengere Umweltvorschriften sowie unternehmerische Nachhaltigkeitsziele in verschiedenen Industriebereichen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Nassdichtsystemen, die aufgrund der Verdampfung und Leckagen von Dichtöl zwangsläufig diffuse Emissionen verursachen, schaffen diese fortschrittlichen Dichtlösungen eine vollständige Barriere, die das Austreten von Prozessgasen verhindert und gleichzeitig Emissionsquellen durch flüssige Schmierstoffe eliminiert. Die erreichte Emissionsfreiheit ergibt sich aus dem grundlegenden Konstruktionsprinzip, bei dem saubere Sperrgassysteme eingesetzt werden, um den Abstand zwischen den Dichtflächen aufrechtzuerhalten, ohne auf flüssige Dichtöle angewiesen zu sein, die traditionell zur Freisetzung flüchtiger organischer Verbindungen beitragen. Die Einhaltung umweltrechtlicher Vorschriften wird mit diesen Systemen erheblich vereinfacht, da Anlagen die gesetzlichen Anforderungen erreichen und dauerhaft einhalten können, ohne komplexe Dampfrückgewinnungssysteme oder kostspielige Emissionsüberwachungsgeräte implementieren zu müssen, wie sie typischerweise bei Nassdichtungen erforderlich sind. Durch die Eliminierung von Dichtölsystemen fallen mehrere Emissionsquellen gleichzeitig weg, darunter Tankentlüftungsverluste, Leckagen an Pumpendichtungen, diffuse Emissionen aus Rohrleitungssystemen sowie umweltrelevante Auswirkungen bei der Entsorgung und Behandlung gebrauchten Dichtöls. Die Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks stellt einen wesentlichen ökologischen Vorteil dar, da durch den Wegfall von Beschaffung, Transport, Beheizung, Kühlung und Entsorgung von Dichtöl die gesamten Treibhausgasemissionen im Zusammenhang mit dem Betrieb von Dichtsystemen erheblich sinken. Die Technologie unterstützt unternehmerische Umweltziele, indem sie es Anlagen ermöglicht, messbare Emissionsminderungen nachzuweisen, während gleichzeitig die betrieblichen Leistungsstandards erhalten oder verbessert werden. Die behördlichen Berichtspflichten vereinfachen sich erheblich, da mit dem Wegfall flüssiger Dichtsysteme zahlreiche potenzielle Emissionsquellen entfallen, die gemäß Umweltvorschriften überwacht, dokumentiert und regelmäßig geprüft werden müssten. Verbesserungen der Arbeitssicherheit gehen mit den Umweltvorteilen einher, da durch den Verzicht auf den Umgang mit gefährlichen Flüssigkeiten die berufsbedingten Expositionsrisiken verringert und die Sicherheitsschulungen vereinfacht werden. Langfristige Umweltbilanzen zeigen deutliche Vorteile auf: Hochdruck-Trockengasdichtungen tragen durch Ressourcenschonung, Minimierung von Abfällen und Vermeidung von Umweltbelastungen zu nachhaltigen Fertigungsverfahren bei und unterstützen moderne Ansätze des industriellen Umweltmanagements sowie Prinzipien der Kreislaufwirtschaft.