Betriebliche Effizienz und Kostenoptimierung
Trockengasdichtungen für Kraftwerke revolutionieren die Wirtschaftlichkeit von Kraftwerken durch umfassende Verbesserungen der Betriebseffizienz, die messbare Kosteneinsparungen und eine verbesserte Wettbewerbsposition auf den Energiemärkten ermöglichen. Die Eliminierung von Hilfsölsystemen beseitigt parasitäre Stromverbräuche, die mit Ölpumpen, Kühler, Filtern und Überwachungsgeräten verbunden sind, und reduziert typischerweise die Hilfsenergieaufnahme des Kraftwerks um 50–200 kW, abhängig von der Größe und Konfiguration der Anlage. Diese Energieeinsparung führt direkt zu einer verbesserten Wärmeverbrauchszahl des Kraftwerks und erhöht die netto verfügbare elektrische Leistung, die an Netzbetreiber verkauft werden kann. Die Wartungskosten sinken aufgrund verlängerter Wartungsintervalle, die 25.000 Betriebsstunden überschreiten können, verglichen mit den typischen 2.000–8.000 Stunden konventioneller Dichtsysteme, wodurch die Häufigkeit geplanter Stillstände und damit verbundene Ertragsausfälle drastisch reduziert werden. Die vereinfachten Wartungsverfahren eliminieren den Bedarf an speziellen Geräten zur Handhabung von Dichtöl, reduzieren den Personal- und Schulungsaufwand und verbessern die Wartungssicherheit, da Risiken durch heiße Ölhandhabung entfallen. Das Bestandsmanagement wird optimiert, da Trockengasdichtungen die Lagerung von Dichtöl, Aufbereitungschemikalien und dazugehörige Verbrauchsmaterialien überflüssig machen, wodurch wertvoller Lagerraum freigegeben und das benötigte Umlaufvermögen verringert wird. Die Betriebsflexibilität steigt, da diese Systeme schnell auf Laständerungen reagieren, ohne die thermische Trägheit von Ölkreislaufanlagen, wodurch Kraftwerke effektiver an Regelenergiemärkten und Lastmanagementprogrammen teilnehmen können. Das robuste Design bewältigt Prozessstörungen und Anlagenausfälle wirksamer als herkömmliche Dichtungen und reduziert so die Rate unvorhergesehener Ausfälle, die sich erheblich auf die Einnahmen des Kraftwerks und die Zuverlässigkeitsverpflichtungen gegenüber dem Netz auswirken können. Verbesserungen der Energiedichte ermöglichen es bestehenden Anlagen, bei höheren Drücken und Drehzahlen zu arbeiten, was die Leistung bestehender Anlagen erhöhen kann, ohne dass größere Kapitalinvestitionen erforderlich sind. Die flexible Installation ermöglicht Nachrüstungen, mit denen veraltete Kraftwerksanlagen auf modernen Leistungsstandard gebracht werden können, wodurch die Nutzungsdauer verlängert und größere Investitionen hinausgezögert werden. Die Technologie unterstützt zustandsbasierte Wartungsstrategien durch integrierte Überwachungsfunktionen, die frühzeitige Warnungen bei potenziellen Problemen liefern und es ermöglichen, Wartungen während geplanter Stillstände durchzuführen, anstatt ungeplante Betriebsunterbrechungen in Kauf nehmen zu müssen. Eine Prozessoptimierung wird möglich, da Trockengasdichtungen die Beschränkungen durch Temperaturgrenzen und Kontaminationsrisiken von Ölsystemen beseitigen und es Kraftwerken so ermöglichen, betriebliche Strategien zu verfolgen, die Effizienz maximieren und Emissionen minimieren, während gleichzeitig die Anlagenzuverlässigkeit gewahrt bleibt.